Resilienz;

in Krisen stark sein.

Resilienztraining

  • 10 Wochenkurs
  • oder in 3 Blöcken
  • 1x wöchentlich
  • 60 Minuten
  • vorkenntnisse: keine

Kosten
150,- €

Termine

Derzeit bieten wir keine aktuellen Kurstermine an. Bitte schauen Sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal vorbei.

Resilienztraining

Was ist Resilienz?

Sie ist die psychische Stabilität, auch in belastenden Situationen.

Einige Menschen lassen sich durch Misserfolge, Krisen, Druck, Ärger und Stress leichter aus der Bahn werfen als andere. Es gibt Menschen die weniger empfindlich auf Wechselwirkungen des Lebens reagieren und im Alltag widerstandfähiger wirken. Psychologen nennen diese Fähigkeit "Resilienz".

Resiliente Menschen sind beruflich erfolgreicher, emotional stabiler sowie körperlich und psychisch gesünder. Sie können sich schneller an Veränderungen anpassen und leider seltener unter psychischen Störungen wie z. B. Depressionen oder Burnout. Daher hat sich zur Stärkung der seelischen Widerstandfähigkeit die Resilienzförderung als Gesundheitsprogramm hervorgetan.

 

Man könnte sich zum Beispiel einen Equalizer (Schieberegler) vorstellen:

Jeder Regler steht für eine Fähigkeit (eine Verhaltensweise), um auf Belastungen zu reagieren. Die eine Fähigkeit wird in bestimmten Situationen (Krisen) besonders benötigt - der Regler wird nach oben geschoben, andere Verhaltensweisen müssen entsprechend nach unten gefahren werden (sie sind nicht dienlich). Je flexibler man ist, desto resilienter ist man.

In diesem Resilienztraining von der Meerentspannung lernen Sie einige Schieberegler kennen und probieren diese mal auf Ihre Wirkung hin aus.

...resilient sein, bedeutet auch... mit Veränderungen gut umgehen zu können.

Die 7 Resilienzfaktoren aus dem LOOVANZ Programm, welche bei der Meerentsspannung geübt werden, sind:

L = LÖSUNGSORIERT

O= OPFERROLLE VERLASSEN

O = OPTIMISMUS

V = VERANTWORTUNG

A = AKTZEPTANZ

N = NETZWERKORIENIERUNG

Z = ZUKUFTSPLANUNG

 

Wie kann man bei der Meerentspannung Resilienz trainieren?

Klassische Kurse wirken meist nur kurzfristig, aber wir verändern danach nicht unsere Denk- und Handlungsweisen. Um Gewohnheiten und Stressmuster nachhaltig zu verändern, sollte ein persönlicher Entwicklungsprozess erfolgen.

Bei der Meerentspannung werden Sie durch praktische Übungen auf einfache Wege geführt, Ihre eigene Arbeits- und Lebenswelt positiver zu gestalten.

Bei der Meerentspannung soll jede Trainingseinheit Freude bringen. Es geht nicht darum, auf eigene Schwächen herum zu kauen, sondern sich neuen Potentialen und Stärken zu widmen.

Bei der Meerentspannung soll erreicht werden, dass kein Arzt oder Medikament Gesund macht, sondern am Ende des Tages jeder sich selbst. Sie werden animiert, wieder mehr Verantwortung für Ihre eigenes psychisches und physisches Wohlempfinden zu sogen.

Bei der Meerentspannung soll nicht jeder alles perfekt machen. Eine Persönlichkeitsentwicklung braucht Zeit. Ein nachhaltiges Resilienztraining ermöglicht einen persönlichen Prozess, leider gibt es kein "Resilienz TO Go"

Bei der Meerentspannung lernen sie schrittweise. Bei der Meerentspannung steht Menschlichkeit im Vordergrund.

 

Welche Resourcen stärkt der Kurs?


- Entwicklung von Handlungsperspektiven zur Bewältigung von Belastungen

- soziale Integration durch Aufbau eines Netzwerkes

- Gelassenheit durch die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht

- Kontakt zu helfenden Institutionen in Person der Kursleitung

- Sensibilisierung für Bedürfnisse

- Klarheit über Werte und -Ziele

- Selbstvertrauen in die eigene Kompetenz

- Kommunikative Kompetenzen

 

Beispiel aus einer Kursstunde:

1. Übung: ...zur Stärkung der Akzeptanz...

"Akzeptieren heißt nicht resignieren"

Schritt 1:

Suchen Sie Situationen, die Sie ärgern und nicht akzeptieren wollen oder können. Schätzen Sie ein, wie viel Energie Sie das kostet. Anschließend schätzen Sie ein, wie viel besser Sie sich fühlen würden, wenn Sie sich um diese Dinge nicht kümmern würden, weil Sie ganz gelassen damit umgehen könnten. Nun haben Sie einen kleinen Überblick, wo Ihre Baustellen liegen.

Schreiben Sie auf: Was ärgert mich?

Schreiben Sie die Situation / Ärgernis möglichst so genau auf, wie es geht.

Schreiben Sie auch auf, wie viel Energie Sie das täglich kostet.

Schreiben Sie auf, wie viel ich mich besser fühlen würde, wenn es das Ärgernis nicht geben würde? (Skala 1-10)

Nun wählen Sie eine Situation aus, wo Ihnen das Akzeptieren nicht so leicht fällt.

Z. B. Ihr Nachbar grüßt sie nicht, obwohl sie ihn jeden Tag grüßen. Das ärgert Sie täglich. Nun machen Sie es sich zur neuen Aufgabe, diese langsam zu akzeptieren, ohne sich zu ärgern. In Ihrem Kopf soll keine wertende Haltung z. B. er mag mich nicht aufgebracht werden. Stattdessen nehmen Sie war, es stört mich nicht. Vielleicht ist er abgelenkt, hört schwer, sieht schlecht, oder ist einfach wirklich ein unfreundlicher Mensch, davon gibt es einige und einer wohnt eben neben mir.